Impressum

Kontakt

Erdgasanbieter.net

 Ohne größeren Aufwand hier die günstigen Erdgasanbieter vergleichen und online den Gasanbieter wechseln!

Gas

NAVIGATION

 

Gas

NEWSLETTER

 

E-Mail:

Energie der Zukunft: Erdgas

Erdgas – ein zuverlässiger und umweltfreundlicher Energieträger

Ab in der Zukunft - mit ErdgasErdgas ist ein natürlicher und umweltschonender, fossiler Energieträger. Seine Entstehung reicht sehr lange Zeit zurück und erklärt sich dadurch, dass abgestorbene Kleinstorganismen unter Luftabschluss gerieten und einem Zeitraum von Millionen von Jahren einem immensen Druck ausgesetzt waren. Es kommt in unterirdischen Lagerstätten vor, meist gemeinsam mit Erdöl, da letzteres in ähnlicher Weise entsteht.
Erdgas besteht zu über 90% aus dem farb- und geruchlosen Methan. Daneben sind bei einer chemischen Analyse auch Anteile höherer Kohlenwasserstoffe (z.B. Buthan, Propan oder Ethen) sowie Bruchteile anderer Gase nachweisbar. Der hohe Wasserstoffanteil bedingt bei der Verbrennung des Erdgases eine hohe Energiefreisetzung. Gleichzeitig ist diese Energieform äußerst umweltfreundlich, zumal als primärer Verbrennungsrückstand Wasserdampf gilt. Die Freisetzung von Kohlenstoffverbindungen, wie beispielsweise CO² oder CO, liegt mit Abstand weit unter derer anderer fossiler Energieträger: 20-50% weniger CO²-Rückstände.
Die chemische Zusammensetzung, die charakteristischen Eigenschaften und die Umweltverträglichkeit bei der Verbrennung machen Erdgas daher zum idealen Energieträger für viele Bereiche des täglichen Lebens.

Die Gewinnung und Förderung von Erdgas

Lassen geophysikalische und seismische Messungen das Vorkommen von Lagerstätten vermuten, wird mittels einer Aufschlussbohrung festgestellt, ob tatsächlich Erdgas vorhanden und dessen Förderung überhaupt wirtschaftlich rentabel ist. Diese Probebohrungen erreichen mittlerweile Tiefen von bis zu 7.000 Metern. Doch nicht immer ist man dabei erfolgreich: trotz meist sehr zuverlässigen Vorbereitungen und Berechnungen kommen auf eine erfolgreiche Bohrung dennoch durchschnittlich drei Fehlbohrungen.
Erst dann, wenn die Probebohrung erfolgreich war und Erdgas nachgewiesen werden konnte, starten die Vorbereitungen für die eigentliche Produktionsbohrung. Nun kann der Bohrturm abgebaut und das Bohrloch für die Förderung erweitert werden. Dazu werden mehrere Sprengsätze in großer Tiefe gezündet, um die Zementierung der Lagerstätte zu durchlöchern. Nach dieser Perforierung kann die Erdgasförderung endgültig beginnen.

Wie das Erdgas zum Endverbraucher kommt

Nach der Bohrung ermöglicht es ein riesiges Netz an Pipelines in ganze Europa, das sich in den Aquifer-, Kavernen- und Porenspeichern gelagerte Erdgas direkt bis in den Haushalt des Endverbrauchers zu liefern. Verdichterstationen im Abstand von 100 bis 200 Kilometern garantieren die richtige "Reisegeschwindigkeit" des Gases. Sie bremsen das Erdgas gegebenenfalls ab, wenn das Tempo – also der Druck - zu hoch ist. Um den Druck des Gases letztlich auf die örtlichen Leitungen anzupassen, existieren sogenannte Reduzierungsanlagen. Die die hierbei freiwerdende Energie wird im Rahmen der Stromerzeugung genutzt. Addiert man die Fernleitungen sowie die regionalen und örtlichen Leitungen zu den Hausanschlüssen, so ergibt sich eine stattliche Gesamtlänge von über 360.000 Kilometern an Rohrleitungen allein in Deutschland.
Zu den Bohrinseln selbst führen in der Regel keine Pipelines. Da die Entfernung zur Küste zu groß ist, ist die Betreibung ist nicht wirklich rentabel. Ebenso lassen sich auf hoher See auch nur schwer Verdichterstationen einrichten. Daher wird das Erdgas per Schiff ans Festland transportiert. Hierzu wird das Erdgas durch Abkühlung auf - 161°C verflüssigt und stark komprimiert. Es nimmt so lediglich einen Bruchteil seines ursprünglichen Volumens ein. In diesem Zustand kann ein Tanker mit einem Fassungsvermögen von 125.000 Kubikmetern durchaus mehr als 75 Millionen Kubikmetern Erdgas aufnehmen. Dieses Volumen entspricht dem Jahresbedarf einer Stadt mit ungefähr 300.000 Einwohnern.

Nutzung des Erdgases durch Privathaushalte und Industrie in Deutschland

Erdgas ist ein Energieträger der Zukunft und wird daher mehr und mehr eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung spielen. Bereits im Jahre 2004 betrug die weltweite Fördermenge von Erdgas 2.689 Milliarden Kubikmeter. Die Hauptförderländer sind mit knapp 22% und 20% Russland und die USA. In Deutschland ist die Erdgasförderung aus inländischen Quellen nur auf geringe Vorkommen beschränkt, die sich größtenteils in der Nordsee befinden und ungefähr ein Fünftel des deutschlandweiten Bedarfs decken können. Daher ist Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor auf Importe angewiesen. Der Großteil der weltweiten Erdgasreserven liegt in Russland, im Nahen Osten sowie in Asien, gefolgt von Mittel- und Südamerika und Kanada. Man schätzt, dass die gegenwärtigen Erdgasreserven von insgesamt 170.942 Milliarden Quadratmetern noch knapp 70 Jahre ausreichen.
Das im Ausland geförderte Erdgas gelangt auf unterschiedlichen Wegen nach Deutschland. Derzeit soll die Erdgasversorgung in Deutschland mit der - politisch äußerst umstrittenen - „Nordeuropäische Gasleitung“ weiter gesichert werden. Ab dem Jahr 2011 wird eine neue Pipeline durch die Ostsee zusätzlich russisches Erdgas nach Deutschland transportieren. Um die bestehende Importabhängigkeit zu reduzieren bestehen in der Stadt Wilhelmshaven bereits seit Jahrzehnten Überlegungen hinsichtlich eines Terminalbaus für Flüssigkeitstanker. So werden in bereits bestehenden Untergrundspeichern derzeit mehr als 18 Kubikmeter Erdgas gelagert, um im Notfall Bedarfsschwankungen und kurzfristige Importstörungen auszugleichen.
Denn der Erdgas-Anteil am Gesamtenergieverbrauch der Deutschen wächst stetig und betrug bereits im Jahre 2004 rund 22,5% und ist in den letzten Jahren vor allem auch für Privathaushalte interessant geworden. So können Haushalte an das Pipelinenetz angeschlossen werden und Erdgas für vielfältige Bereiche, wie z.B. Wasser, Kochen, Backen etc., nutzen. Es werden in Deutschland bereits 53% aller Haushalte mittels platzsparen der Erdgasanlagen beheizt.
Daneben wird Erdgas auch immer mehr bei Autofahrern zum Trend: eine Vielzahl an PKW werden heutzutage bereits mit Erdgas betrieben – Tendenz steigend. Allein bis Ende 2006 stieg die Anzahl der in Deutschland mit Erdgas betriebenen Kraftfahrzeuge auf mehr als 50.000. Auf diese Fahrzeuge kommen derzeit ungefähr 700 Erdgastankstellen - auch hier ist die Tendenz steigend. An Erdgas-Tankstellen kann der Verbraucher sowohl das L-Gas als auch das H- Gas tanken. Letzteres zeichnet sich durch einen höheren Methangehalt aus und ist deswegen energiereicher. Generell hat 1 kg H-Erdgas ungefähr die gleich Energie wie 1.5 Liter Benzin oder 1.33 Liter Diesel - bei einem erheblich günstigeren Preis.
Dass Erdgas als Kraftstoff günstiger bleibt als Benzin garantiert auch das „Gesetz zur Fortentwicklung der ökologischen Steuerreform": bis 2018 soll Erdgas starke Steuervergünstigungen erhalten. Erdgas wird damit circa 50 Cent günstiger als eine vergleichbare Menge an Diesel oder Benzin. Fast jedes Automobil lässt sich für Kosten in Höhe von 3.200 bis 4.500 Euro auf den Erdgasbetrieb umrüsten, wenngleich sich dies als sehr aufwändig gestaltet. Daneben werden bereits seit dem Jahr 1995 von der Automobilindustrie auch serienmäßige Erdgas-Modelle angeboten.
Doch nicht nur Privathaushalte und Personen profitieren vom Erdgas, sondern auch in der Industrie findet der umweltschonende Energieträger verstärkt Einsatz. Erdgas wird dabei insbesondere dort verwendet, wo man Wärme benötigt, wie beispielsweise bei der Glas- oder Stahlherstellung, bei der Trocknung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie für den Einsatz von Gasturbinenkraftwerke zur Deckung von Spitzenlasten.

zum Gasrechner
[Startseite] [Gasvergleichsrechner] [Stromvergleichsrechner] [Anbieterwechsel leicht gemacht] [Einfacher Wechsel] [Erdgas] [Gasvergleich] [Impressum] [Kontakt]

© Copyright 2010-2013 Erdgasanbieter.net

Die Erdgasanbieter online vergleichen und sparen!